Kostenloses Online-Seminar "Berufsunfähigkeitsversicherung“ am 10. April um 18 Uhr. Jetzt hier anmelden und bequem von zuhause aus teilnehmen.

Geldanlage mit ETFs

Stand:
Wofür steht die Abkürzung ETFs, wo liegen die Risiken bei der häufig empfohlenen Anlageform, und wie geht man konkret vor, wenn man in ETFs investieren möchte. Finanzexperte Niels Nauhauser erklärt im Gespräch mit Niklaas Haskamp, was Sie wissen sollten, um Ihr ETF-Investment kompetent umzusetzen.
Off

Indexfonds, auch ETFs genannt, werden häufig als ideale Anlageform empfohlen: kostengünstig und renditestark. Wie Indexfonds funktionieren und worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein eigenes Depot für ETFs anlegen, erfahren Sie in dieser Podcast-Folge.   
Finanzexperte Niels Nauhauser informiert im Gespräch mit Niklaas Haskamp über die Grundlagen: Was ist eigentlich ein Index, wie funktioniert ein Indexfonds und welche Indexfonds sind gut für eine Anlage geeignet? Wo liegen die Risiken bei einem ETF-Investment? Dann erklären die beiden Schritt für Schritt, wie man konkret vorgeht.

Hören Sie gleich rein:

Sie wollen mehr hören? Hier finden Sie alle Folgen des Verbraucherfunks: https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/podcast


In 5 Schritten zum ETF-Investment:

1. Depot einrichten

Ein Depot können Sie bei jeder Direktbank oder Filialbank eröffnen: Bei Direktbanken meist kostenlos, bei Filialbanken teil deutlich teurer, aber auch ab 20 Euro jährlich.

2. ETF auswählen

Wichtig ist ein ETF zu wählen, der einen Index abbildet, der Aktien aus verschiedenen Ländern und Branchen zusammenfasst: wie z.B. der MSCI World, der MSCI All Countries World (MSCI ACWI) oder der FTSE All-World Index. Der STOXX Europe 600-Index streut auch breit, allerdings begrenzt auf Europa und ist daher nicht die erste Wahl.

3. Sparplan oder Einmalanlage?

Man kann über einen Sparplan in ETFs investieren (z.B. monatlich, meist schon ab 50 Euro) oder einmalig für einen größeren Betrag ETFs kaufen. Es gibt kein richtig oder falsch. Ein Warten auf günstigere Kurse ist nicht erfolgversprechend, da man Kursentwicklungen nicht vorhersagen kann. Wenn Sie jetzt einen einmaligen Betrag übrighaben und anlegen wollen, hat das Warten keinerlei Vorteil.

4. Anpassen oder Laufen lassen?

Wichtig ist, das Investment liegen zu lassen und gelassen zu bleiben, wenn die Börsenkurse mal auf Talfahrt sind. Eher nicht zu oft ins Depot schauen, es hilft ja auch nicht, denn verkaufen wenn die Kurse unten sind, ist auch keine vorteilhafte Anlagestrategie. Post von der Bank sollte man aber auf jeden Fall lesen, denn es ist möglich, dass sich die Anlagepolitik des Fonds ändert. Wichtige Änderungen werden aber immer vorab angekündigt, daher: Post lesen!

5. Auszahlung

Das investierte Geld kann man sich jederzeit in Teilen oder komplett wieder auszahlen lassen. Wenn abzusehen ist, dass das Geld benötigt wird, etwa für eine größere Anschaffung, dann überdenken: sofort verkaufen oder noch etwas warten? Wer das Risiko rausnehmen will, sollte sich das Geld sicherheitshalber auszahlen lassen. Für Rentner, die das Geld monatlich als Extrarente nutzen wollen, kommt auch ein Auszahlplan in Frage. Da werden dann monatlich ETFs verkauft, je nach Auszahlung und Anlagesumme so lange bis das Geld aufgebraucht ist.


Weitere Infos zu ETFs:

Welche Vorteile haben ETFs?

Welche Nachteile haben ETFs?

Wie baut ein ETF einen Index nach?

Worauf sollte man beim Kauf eines ETF achten? Kriterien für die Auswahl


Unser Beratungsangebot:

Private Altersvorsorge und Geldanlage

Sprachblase Das Ende des Sparens?

Podcast: Das Ende des Sparens?

Ist das Sparen wie wir es kennen am Ende? In dieser neuen Podcast-Folge erklärt Finanzexperte Niels Nauhauser, warum Niedrigzinsen das Sparen nicht unmöglich machen.

Hand auf einem Heizkörper

Sammelklage gegen HanseWerk Natur GmbH

Die HanseWerk Natur GmbH ist ein Fernwärmeanbieter, der in den letzten Jahren seine Preise enorm erhöht hat. Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands sind die Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt. Die Klage soll dafür sorgen, dass HanseWerk seine Abrechnungen rückwirkend anpasst und Kund:innen das sich daraus ergebene Guthaben erstattet.
Nahaufnahme eines Smartphones, das in einer Hand gehalten wird und einen roten, absteigenden Graphen auf dem Bildschirm anzeigt. Im Hintergrund ist ein größerer Bildschirm mit einem ähnlichen Graphen zu sehen, der ebenfalls einen Abwärtstrend zeigt.

MSCI World im Minus – Was sollten Anleger:innen jetzt tun?

Der MSCI World Index hat im Februar und März an Wert verloren. Einige Anleger:innen sind verunsichert und fragen sich, ob sie ihre ETFs verkaufen oder die Schwankungen aussitzen sollten. Wir erklären die Hintergründe der Marktentwicklung und geben Handlungsempfehlungen.
Schmuckbild

Solarstrom für Wärmepumpen: Wie sinnvoll ist das?

Haushalte können unabhängiger vom Stromversorger werden und gleichzeitig zum Klimaschutz beitragen, indem sie Solarstrom für Wärmepumpen nutzen. Die Werbung verspricht sogar Autarkie mit Wärmepumpe, Photovoltaikanlage (PV-Anlage) und Batteriespeicher. Doch ist das tatsächlich möglich und sinnvoll? Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klärt auf.
Nahaufnahme eines Rezeptscheins vom Arzt, auf dem "Privat" als Krankenkasse eingetragen ist.

Beitragssteigerung bei privater Krankenversicherung: Was nun?

Viele privat Krankenversicherte waren in letzter Zeit von deutlichen Beitragserhöhungen betroffen. Wir zeigen Wege, wie Sie auf einen solchen Bescheid reagieren, wo Sie eventuell Geld sparen können und nennen die jeweiligen Vor- und Nachteile.
Sparschwein steht auf Münzen vor Notizblock und Taschenrechner

Musterfeststellungsklage gegen Sparkasse Märkisch-Oderland

Die Sparkasse Märkisch-Oderland hat vielen Prämiensparern nach Ansicht der Verbraucherzentrale jahrelang zu wenig Zinsen gezahlt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) klagt deshalb gegen die Sparkasse. Am 26. Februar 2025 urteilte das Brandenburgische Oberlandesgericht. Um höhere Nachzahlungen für die Betroffenen zu erwirken, geht der vzbv nun vor den Bundesgerichtshof (BGH).